Rund um PC

Was gibt es beim Gaming CPU Kauf zu beachten

Für die meisten Gamer ist der PC immer noch die erste Plattform, wenn es darum geht zu zocken. Und wenn Du einen solchen Rechner kaufen willst, solltest Du unterschiedlichste Dinge beachten. Ganz grundsätzlich lässt sich der PC mit der Maus und der Tastatur am einfachsten steuern. Dies betrifft in erster Linie Shooter und andere Spiele in der Ego-Perspektive. Zusätzlich kannst Du den Computer auch immer mal wieder aufrüsten, wenn neue Spiele auf den Markt kommen und Dein System nicht mehr schnell genug ist. Erfahre den folgenden Ratgeber, was Du beim Kauf eines solchen beachten solltest und welche Komponenten dabei besonders wichtig sind.

 

Die Grafikkarte

 

Die Grafikkarte gehört sicherlich zu den wichtigsten Komponenten in einem Gaming-PC. Umso besser sie ist, desto flüssiger laufen Deine Spiele. Ein guter Gaming-PC sollte daher mit einer Grafikkarte und einem Videospeicher von mindestens sechs bis acht Gigabyte ausgestattet werden. Wichtig ist auch, dass der Prozessor zu dieser passt. Darauf gehen wir allerdings im nächsten Absatz noch genauer ein.

 

Der Prozessor/ Beste Gaming CPU

 

Er wird häufig als Herzstück des Gaming-PCs bezeichnet: der Prozessor. Auch er muss möglichst schnell sein, damit er die Grafikkarte beim Arbeiten nicht ausbremst. Es wird gesagt, dass ungefähr 60 % des Geldes, das Du für den PC ausgibst, in die Grafikkarte und den Prozessor fließen sollte, und zwar im Verhältnis 2 zu 1. Das würde zum Beispiel bei einem System, das 1.000 Euro kostet, bedeuten, dass Du für die Grafikkarte 400 Euro und für den Prozessor 200 Euro ausgibst.

 

Achte beim Kauf unter anderem auch die Taktfrequenz des Prozessors. Diese sollte möglichst hoch sein und mindestens drei Gigahertz betragen, besser aber noch vier Gigahertz. Des Weiteren sind im Idealfall vier oder besser noch mehr CPU-Kerne mit an Bord. Für die meisten Spiele brauchst Du häufig sogar schon sechs von diesen. Wenn Du allerdings in wenigen Jahren nicht schon wieder Dein System aufrüsten willst, wählst Du einen Gaming-PC mit acht Kernen. Eine Übersicht über die beste Gaming CPU findet man zum Beispiel auf zockergear. Dort gibt es eine Bestenliste sowie einen Vergleich.

 

Arbeitsspeicher

 

Der Arbeitsspeicher ist in einem Gaming-PC sehr wichtig. Allerdings ist dabei nicht zwingend mehr auch unbedingt besser. So kann es durchaus sein, dass Dein System nur acht Gigabyte DDR4 RAM hat und über eine sehr gute Taktrate verfügt und damit schneller arbeitet als zum Beispiel ein Rechner mit 16 Gigabyte DDR-RAM. Allerdings solltest Du auch hierbei nicht am falschen Ende sparen. Erkundige Dich nach der Taktrate und kaufe am besten zwei Acht-Gigabyte-Riegel oder einen 16-Gigabyte Riegel. So bist Du für die nächste Zeit erst einmal gut ausgestattet.

 

Die Festplatte

 

Die neuen Spiele werden immer größer. Und um dabei möglichst gewappnet zu sein und nicht immer wieder Games löschen zu müssen, um andere zu installieren, wählst Du ein Modell mit einer Festplatte von mindestens einem Terabyte, besser noch zwei bis drei Terabyte. Bei der Festplatte gilt es aber nicht nur auf die Speichermenge zu achten. So sollte diese möglichst schnell arbeiten. Wähle daher besser eine SSD anstatt einer HDD. Diese sorgt unter anderem auch dafür, dass Dein System deutlich schneller hochfährt.

 

Netzteil und Gehäuse

 

Je nachdem, ob Du den Gaming-PC selbst zusammenbaut oder fertig kaufst, benötigst Du auch ein Gehäuse. Dieses sollte über möglichst viele USB-Anschlüsse verfügen. Sie werden zumeist vorne und auch hinten verbaut dafür genutzt, um die Tastatur, die Maus, ein Headset oder auch die Boxen anzuschließen. Ideal ist es, wenn mehrere Schächte für Festplatten zur Verfügung stehen. In viele Tower kannst Du zudem mehrere Grafikkarten einbauen und somit die Performance noch weiter steigern. Gleichzeitig schaust Du beim Kauf unbedingt auch darauf, ob ausreichend Lüfter vorhanden sind. Denn diese kühlen die Komponenten und sorgen dafür, dass diese nicht überhitzen. Das Netzteil sollte mindestens 500 Watt an Leistung aufbringen.

 

Beim Gehäuse kannst Du aus unterschiedlichen Größen wählen. Spielst Du regelmäßig und brauchst daher auch immer wieder neue Komponenten, dann solltest Du einen Maxitower kaufen. Denn dieser bietet am meisten Platz und lässt sich zusätzlich noch mit sehr vielen Lüftern ausstatten. Beachte aber, dass dieser natürlich auch das größte Gewicht auf die Waage bringt. Sofern Du regelmäßig auch unterwegs oder bei Freunden spielen willst, solltest Du daher entweder einen kleineren Tower wählen oder arbeite ich für einen Laptop entscheiden.

 

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte beim Kauf eines Gaming-PCs:

 

– Leistungsstarke Grafikkarte (mindestens 4 GB Videospeicher)

– Schneller Prozessor (mindestens vier, besser sechs oder acht Kerne)

– Großes Gehäuse mit ausreichend Anschlüssen

– SSD-Festplatte (mindestens ein Terabyte)

– Netzteil (mindestens 500 Watt)

 

Fazit

 

Der PC ist bei vielen Gamern immer noch die erste Wahl, wenn es darum geht, die neusten Spiele zu spielen. Und wenn Du einen neuen Rechner kaufen willst, solltest Du die oben beschriebenen Tipps und Tricks beachten. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Gaming-PCs, sodass es gar nicht so einfach ist, die passende Variante zu finden. Beim Kauf helfen Dir die oben beschriebenen Informationen. Und bei offenen Fragen wendest Du Dich ganz einfach an die einzelnen Hersteller. Achte auf jeden Fall darauf, dass der Prozessor zu der Grafikkarte passt. Bei einem Fertig-PC ist dies allerdings zumeist der Fall, sodass dieser Punkt nicht ganz so wichtig ist. Anders sieht es hingegen aus, wenn Du das System selbst zusammenbaust.

Artikelbild: Bild von Bruno /Germany auf Pixabay

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